Beispiel 2. Lernjahr

Aus dem Schultag eines Kindes im zweiten Lernjahr

Heute Morgen als ich in die Schule kam, waren noch nicht viele Kinder in der Schule. Ich ging zu meinem Spind und stellte meinen Schulranzen dort ab. Dann zog ich meine Hausschuhe an.

Ich nahm meine Kiste aus dem Regal und suchte mir einen Platz im Ferdiraum, weil ich dort heute mit Tim am großen Gruppentisch arbeiten möchte. Frau Marx hat gesagt, dass das hat gestern gut geklappt mit uns beiden.

Ich wusste auch schon genau, was ich in mein Logbuch schreibe. Gestern habe ich nämlich die Seite 22 im Rechentrainer nicht ganz geschafft. Die muss ich heute noch fertig machen. Ich nehme mir auch noch die nächste Seite vor. Mit dem Deutschblatt zu den Nomen war ich aber fertig und es war alles richtig. Da durfte ich das Feld in meinem Logbuch grün anmalen.

Ich glaube heute möchte ich das Spiel zu den Nomen mit Tim machen. Außerdem möchte ich unbedingt noch an dem Plakat zu den Ameisen weiterarbeiten.

Das schreibe ich alles in mein Logbuch.

Bis zum Morgenkreis habe ich jetzt noch 15 Minuten Zeit. Das sagt mir die Stoppuhr am Activeboard. Da schaffe ich die täglichen Pflichtaufgaben in Deutsch und Mathe locker. Ich schnappe mir Lene und mein Karteikästchen, denn Lene muss die Pflichtaufgaben auch noch machen. Lene fragt mich die 7er-Reihe ab, die ist gerade bei mir dran. Danach gibt es noch ein paar Wörter vom Grundwortschatz, die ich noch üben muss. Danach frage ich Lene ab. Sie hat ganz andere Wörter, die sie üben muss und rechnet schon Aufgaben bis 1 000.

Gerade als wir fertig sind ist die Stoppuhr abgelaufen und wir müssen in den Morgenkreis. Ich bin gespannt, welches Begrüßungslied wir heute singen. Hoffentlich darf ich mir eins aussuchen. Ich singe nämlich am liebsten die englischen.

Der Satz des Tages war heute nicht schwierig für mich. Ich habe alle Nomen sofort entdeckt. Aber die älteren Schüler hatten so eine schwierige Aufgabe; die mussten sowas wie Subjekte und Prädikate unterstreichen. Das habe ich nur so halb verstanden. Aber bald werde ich das auch können.

Bei der Rechenaufgabe des Tages habe ich gemerkt, dass ich das Einmaleins noch weiter üben muss. Aber das sind ja genau die Aufgaben, die auch in meinem Logbuch stehen.

Besonders toll war die Geschichte, die Tina vorgestellt hat. Die wird bestimmt mal Buchautorin.

Heute ist Dienstag, da habe ich Sport nach dem Kreis und dann ist schon Pause. Nach der Pause kann ich dann ran an meine Aufgaben. Ich hoffe ich kann heute alle Kästchen im Logbuch grün malen.

Ich weiß, dass ich bis zur Übungsgruppe 50 Minuten Zeit habe. Bei Frau Marx kann ich eine Stoppuhr dafür bekommen. Die kann ich schon selber einstellen. Nach 47 Minuten waren zwei Kästchen im Logbuch grün und eins markiere ich mir orange, damit ich morgen daran denke das fertig zu machen. Da kommen auch schon Tina, Til und René. Wir sind nämlich in einer Mathegruppe und treffen uns im Pinguinraum am runden Tisch mit Frau Haferkamp. Sie hat gesagt, dass sie uns heute geteilt nochmal genau erklärt. Das habe ich nämlich beim letzten Mal nicht genau verstanden.

Kurz bevor wir in den Abschlusskreis gehen, habe ich das Gefühl geteilt verstanden zu haben. Ich weiß auch schon, welche Aufgaben ich dazu zuhause üben kann. Damit sind meine Hausaufgaben für Mathe schon klar. In Deutsch möchte ich in meinem Buch über Ameisen weiterlesen.

Im Abschlusskreis stelle ich heute mal nichts vor aber Nick, der nächstes Jahr schon auf die weiterführende Schule geht, wollte heute sein Referat über Vulkane vortragen. Ob er die Tipps von Frau Marx und den anderen vom letzten Mal verstanden hat?

Ich bin so aufgeregt, wenn ich sowas auch mal machen muss. Aber wenn ich das dann so gut hinbekomme wie Nick bin ich stolz. Eine zwei ist doch eine gute Note. Alle Kinder haben applaudiert und gesagt wie toll sie den Vortrag fanden.

Deshalb durfte Nick heute das Abschlusslied aussuchen. Ich liebe If you´re happy and you know it.

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