Gewaltfreie Kommunikation

Der Psychologe Marshall B. Rosenberg entwickelte ein Kommunikationsmodell, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK), basierend auf der Annahme, dass Konflikte häufig durch falsche Kommunikation unserer Bedürfnisse entstehen.

Dieses Modell wird in unserer Schule als Kommunikationsbasis umgesetzt. Ab Klasse 1 wird dies im wöchentlichen Klassenrat trainiert und zur Lösung von Konflikten angewandt.

Das Prinzip der GFK beruht auf vier Schritten:
1. Beobachtung: Zunächst wird die Situation objektiv beschrieben.
2. Gefühl: Die eigenen Gefühle werden benannt.
3. Bedürfnis: Es werden Wünsche geäußert.
4. Bitten: Es wird eine Bitte an den Gegenüber formuliert.

Die Wolfs- und Giraffensprache stellt das Prinzip der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg auf kindlicher Ebene dar. Der Wolf mit seinen spitzen Zähnen denkt nicht über seine Äußerungen nach und verletzt andere damit. Im Gegensatz zu dem Wolf hat die Giraffe mit ihrem langen Hals einen Überblick über die Situation, sie kann diese objektiv beschreiben. Und durch ihr großes Herz beschreibt sie Gefühle und Wünsche. Diese Verbildlichungen helfen den Kindern die Gewaltfreie Kommunikation in den Alltag zu integrieren.

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