Verbandsgemeinde Ulmen erhält 320.000 Euro KIPKI-Förderung vom Land für Klimaschutzinvestitionen

Verbandsgemeinde Ulmen erhält 320.000 Euro KIPKI-Förderung vom Land für Klimaschutzinvestitionen

Die Verbandsgemeinde Ulmen kann nun mit Unterstützung des Landes die Sanierung der Burg-Grundschule in Ulmen angehen und dabei sowohl das Klima als auch die Haushaltskasse entlasten. Kürzlich wurde der Förderbescheid über rund 323.000 € überreicht, welche vollständig für die energetische Sanierung der Burg-Grundschule verwendet werden. Das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation ermöglicht diese wichtige Maßnahme.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Klimaschutzministerin Katrin Eder betonen: „Kommunen kommt beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zu. Hier wird geplant, genehmigt und umgesetzt. Hier finden Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, was die Attraktivität eines Ortes erhöht. Dabei sind die Kommunen selbst die Experten und wissen, was bei ihnen umsetzbar ist und einen möglichst großen Nutzen sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für das Klima hat. Deshalb hat die Landesregierung das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, mit insgesamt 250 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Hier kann jede Kommune selbst aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, was für sie passend ist. Pro Einwohnerin und Einwohner gibt es rund 44 Euro, die sich Landkreis und Verbandsgemeinden aufteilen. Die Verbandsgemeinde Ulmen bekommt exakt 323.517,56 Euro KIPKI-Mittel.“

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 600.000 €, wobei die Verbandsgemeinde den verbleibenden Teil selbst trägt. Bildungsministerin Stefanie Hubig sagt: „Wie wir die Ursachen und Folgen des Klimawandels in den Griff bekommen, diese Zukunftsfrage muss auch in unseren Schulen und Kitas eine große Rolle spielen. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen bei diesem wichtigen Thema großes Interesse und hohes Verantwortungsbewusstsein. Mit KIPKI steht ein Förderprogramm zur Verfügung, welches es Schulen und Kitas ermöglicht, konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels durchzuführen. Für diese Gelder gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten an unseren Schulen und Kitas, denn die kommunalen Träger haben natürlich großes Interesse daran, die Einrichtungen auch in Zukunft nachhaltig zu gestalten.“ Im ersten Schritt werden an der Burg-Grundschule in Ulmen Fenster, Türen sowie die Fassade der Schulhofseite auf einen hohen energetischen Standard saniert und weiterhin wird zusätzlich ausreichend Sonnenschutz installiert.

Bürgermeister Alfred Steimers betont: “Die Sanierung der Grundschule ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftlich vernünftiges Vorhaben. Die finanzielle Unterstützung aus Mainz für Klimaschutzmaßnahmen ist äußerst erfreulich, da sie zu erheblichen Einsparungen beim Energieverbrauch und einer Reduzierung des Treibhausgasausstoßes führt. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die laufenden Betriebskosten des Gebäudes aus, was letztlich allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde zugutekommt.” Dem schließt sich auch Klimaschutzministerin Katrin Eder an, sie erklärt: „Ich bin davon überzeugt: Investitionen ins Klima sind Investitionen in die Zukunft. Denn wer das Klima schützt, spart sowohl Bares als auch klimaschädliches CO2. Mit KIPKI, dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation entlasten wir das Klima und die Haushaltskassen der Kommunen. So können alle sehen: Klimaschutz lohnt sich. Zudem unterstützen wir die Kommunen auch fachlich und beraten sie gerne, wie CO2 eingespart werden kann oder was man beispielsweise tun kann, damit sich Innenstädte nicht zu stark aufheizen oder Wasser gut abfließen kann. Rheinland-Pfalz ist von der Erderhitzung stärker betroffen als andere Regionen in unserem Land. Deshalb ist es so wichtig, gewappnet zu sein. Und deshalb steht das Klimaschutzministerium den Kommunen auch über KIPKI hinaus gerne zur Seite“.

Der Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Ulmen Edgar Johann ergänzte, dass die Antragstellung zwar vergleichsweise einfach war, die Auswahl eines beihilferechtlich einwandfreien Projektes jedoch herausfordernd. Eine Mitförderung privater Akteure erwies sich als zu komplex. Dennoch, so fügt er hinzu: „Das Geld für die Grundschulsanierung können wir gut gebrauchen und es ist gleichzeitig eine sinnvolle Investition in den Klimaschutz der Verbandsgemeinde Ulmen.“

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